30.03.2008

 

  Brief an die Mitglieder des CH-EABP zum Thema: "Nichtakademische Mitglieder im CH-EABP" (PDF)

 

  BSV-Anerkennungsverfahren  

  Vom CH-EABP gesponserte Projekte

 

 


VOM CH-EABP GESPONSERTE PROJEKTE:

Folgende Projekte wurden vom CH-EABP finanziell unterstützt und werden deshalb hier vorgestellt:

> Evaluation der Wirksamkeit von ambulanten Körperpsychotherapien - EWAK  
> Zur Wirksamkeit bioenergetischer Psychotherapien und Stabilität des Therapieresultats

> Der Körper als Informationsträger 
> Grenzen im Stressmanagement
> Der Energiebegriff in der Körperpsychotherapie®      
> Zwei Bücher von Dr. phil. Christa Ventling
> Handbuch der Körperpsychotherapie

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Evaluation der Wirksamkeit von ambulanten Körperpsychotherapien - EWAK

 

Eine Multizenterstudie in Deutschland und der Schweiz.

Autoren: Margit Koemeda-Lutz, Martin Kaschke, Dirk Revenstorf, Thomas Scherrmann, Halko Weiss, Ulrich Soeder

Originalarbeit lesen, PDF 110 KB

 


Zur Wirksamkeit bioenergetischer Psychotherapien und Stabilität des Therapieresultats: Eine retrospektive Untersuchung

Christa D. Ventling und Urs Gerhard

Zusammenfassung aus "Der Psychotherapeut" 45, 230-236, 2000

Die vorliegende Arbeit berichtet über eine retrospektive Untersuchung zur Erfassung der Wirksamkeit sowie der Stabilität des Therapieerfolgs bioenergetischer Einzeltherapien von Erwachsenen in Privatpraxen. Im Frühjahr 1997 wurden mittels eines Fragebogens von 16 BioenergetikerInnen (6 MedizinerInnen, 10 PsychologInnen) der Schweizerischen Gesellschaft für Bioenergetische Analyse und Therapie (SGBAT) des deutschsprachigen Raumes Daten über insgesamt 319 Patient/Innen zusammengetragen, deren abgeschlossene Therapien mindestens 6 Monate und längstens 6 Jahre zurücklagen. Diese Daten erfassten u.a. Alter, Geschlecht, Therapiestundenzahl (Minimum 20), und ICD-10 Diagnose. Im Spätsommer 1997 wurde ein Selbstbeurteilungs-Fragebogen konstruiert und an die 319 ehemaligen PatientInnen verschickt. Dieser anonym zu beantwortende Fragebogen enthält Fragen zum psychischen und körperlichen Befinden, zu interpersonellen und psychosomatischen Problemen sowie zur Auswirkung von Körperarbeit auf Kör-perbewusstsein, Einsichten und Lebensqualität. Alle Fragen beziehen sich konsequenterweise auf drei Messzeitpunkte: die Zeit vor der Therapie, unmittelbar nach Abschluss der Therapie sowie auf den Zeitpunkt der Befragung. Ein Vergleich der ersten beiden Zeitpunkte erlaubt somit Rückschlüsse über die Wirksamkeit der Therapie, während ein Vergleich der letzten beiden Zeitpunkte die Ueberdauerung des Therapieergebnisses beurteilt. Von den 310 angeschriebenen PatientInnen konnten 290 postalisch erreicht werden; 142 (49%) sandten den Fragebogen zurück. Die statistische Auswertung der Daten zeigte, dass die Therapie zu signifikanten positiven Veränderungen in allen Bereichen führte, wobei die Körperarbeit selbst bei ca. der Hälfte der PatientInnen als ausschlaggebend eingeschätzt wurde. Das erzielte Therapieergebnis war bei 107 PatientInnen über die Zeit der Beendigung der Therapie hinaus bis zum Zeitpunkt der Befragung, also über ein halbes bis 6 Jahre, stabil geblieben oder hat sich gar verbessert. Von den 35 PatientInnen, welche nach Beendigung der bioenergetischen Therapie eine weitere Therapie aufsuchten, wählten 16 nochmals eine Körpertherapie.

(Der Artikel ist" am 1.Dezember 1999 zur Publikation im "Psychotherapeut" angenommen worden und soll demnächst erscheinen. Die Bezugsquelle des  Fragebogens (der nicht publiziert wird) ist : Barbara Bendel, Sekretariat SGBAT, Im Moos 31, 8902 Urdorf, Tel./Fax 01/ 734 56 31, oder via e-mail: bendel_urdorf@bluewin.ch)

Die Arbeit wurde anlässlich der 3rd National Conference of the American Association for Body Psychotherapy (USABP), Baltimore, MD, USA, 5.-10.Juni mit dem First Prize for Outstanding Research Advancing the Profession of Body Psychotherapy ausgezeichnet.

Literatur:

Christa D.Ventling (ed.) "Childhood Psychotherapy: A Bioenergetic Approach". Karger, Basel, 2001.

Christa D.Ventling (ed.) "Body Psychotherapy in Progressive and Chronic Disorders". Karger, Basel, 2002.

 

 

 

 

Der Körper als Informationsträger - Eine Studie zur Bioenergetischen Körperdiagnostik

Koemeda-Lutz M und Peter H

Psychotherapie Forum 2001 (9) 51-61

Zusammenfassung

(Überarbeitete Fassung eines Vortrags am 2.Kongress für Körperpsychotherapie® in Basel am 16.11.2000)

Für praktisch arbeitende KörperpsychotherapeutInnen ist es selbstverständlich, dass an Körperhaltung und Bewegungen von Menschen eine Menge an klinisch relevanter Information abzulesen ist. Empirische Belege für den Zusammenhang zwischen körperlicher Erscheinung und verbal vorgetragenen Beschwerden, sowie eine Untersuchung der Informationen, die (Körper-)PsychotherapeutInnen der körperlichen Erscheinung ihrer PatientInnen entnehmen, stehen unseres Erachtens aber noch weitgehend aus. In der vorliegenden Studie wurden Ganzkörperaufnahmen von 90 PatientInnen, die während zwei Jahren an einer wöchentlich 2 ½ stündigen bioenergetischen Gruppentherapie teilgenommen hatten, von 6 Bioenergetischen AnalytikerInnen und 6 körperpsychotherapeutischen Laien unter verschiedenen Fragestellungen beurteilt, wie z.B.: Handelt es sich um Fotos vom Therapieanfang oder -ende? Welcher von drei Texten mit anamnestischen Angaben und aktuellen Beschwerden passt zur abgebildeten Person? Welcher Charakterstruktur nach Lowen (1958) ist die fotografierte Person zuzuordnen, d.h., welche Persönlichkeitsdynamik ist vorherrschend bei ihr? ExpertInnen sind Nicht-ExpertInnen in der Treffsicherheit ihrer Urteile überlegen und unterscheiden sich signifikant vom Zufallsniveau. Die Überlegenheit der ExpertInnen zeigt sich am deutlichsten, wenn für die Beurteilung nur die Körperhaltung der PatientInnen (abgedeckte Gesichter) zur Verfügung stehen. Bei der Zuordnung von Bildern zu verbalen Informationen liegen beide Gruppen deutlich über der Ratewahrscheinlichkeit. Die Urteile der Laien liegen auch über dem Zufallsniveau, wo PatientInnen mit sich selbst verglichen werden können (Bilder vom Anfang und vom Ende der Therapie) und deren Gesichter sichtbar sind. Bioenergetische AnalytikerInnen ordnen die abgebildeten Menschen mit relativ hoher Übereinstimmung den einzelnen Charakterstrukturen zu. Der Median der Kappa-Koeffizienten beträgt 0.71 (0.53 < k <0.83).

Schlüsselwörter: Körperpsychotherapie®, Diagnostik, Bioenergetische Analyse, Persönlichkeit, Charakterstruktur, nonverbale Kommunikation

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Grenzen im Stressmanagement - Psychoendokrine Effekte der Körpererfahrung des Grenzziehens unter akutem sozialem Stress

Die Prävention und Behandlung stressabhängiger Störungen ist eine der aktuellen Herausforderungen der Psychotherapie. Die Stressforschung zeigt, dass verschiedene Per­sön­lichkeits­­faktoren stressprotektiv wirken. Die theoretischen Grundan­nahmen der Studie legen nahe, dass sich einige dieser protektiven Faktoren gut in ein Konzept guter, flexibler Grenzen integrieren lassen. Grenzen werden in der Integrativen Körperpsychotherapie® (IBP) durch die einfache Technik des Grenzziehens erfahren und gestärkt. KlientInnen werden dazu angeleitet, mit Kreide oder Schnur ihren persönlichen Raum (comfort distance) am Boden zu markieren und im Körper zu erfahren. Diese berichten mit wenigen Ausnahmen von Entspannung, tieferer Atmung, besserer Befindlichkeit, Präsenz, Kontakt zum Gegenüber u.a.m.. Dies führt zur Annahme, dass die Körpererfahrung von Grenzen in (so­zia­len) Stresssituationen als stressprotektiv bewertet wer­den kann. Um diese Hypothese experimentell zu prüfen, wird die Technik des Grenzziehens in einem standardisierten Stress­ex­periment (Trier Social Stress Test) mit einer Wartebedingung verglichen. Unter akutem sozialen Stress wird von der somato-sensorischen Erfahrung des Grenzziehens eine verminderte psychologische und physiologische Stress­reaktion (Herzrate, Cortisol) erwartet. Lizentiatsarbeit von lic.rer.pol. Mark Froesch an der Abteilung Klinische Psychologie II der Universität Zürich. Betreuung: Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Markus Heinrichs. Die körper­psycho­therapeutische Intervention begleitet das IBP-Institut in Winterthur.

m.froesch@bluewin.ch

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Der Energiebegriff in der Körperpsychotherapie®

 

ist die gekürzte Zusammenfassung der Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der EABP in der Schweiz, die es sich zur Aufgabe machte, eine Klärung des Energiebegriffs, der ja in der Körperpsychotherapie® eine große Rolle spielt, voranzubringen. Das Ergebnis dieser Anstrengungen ist in diesem Beitrag zusammengefasst.

 

Kurzfassung

 

1. Über die vorliegende Arbeit: Lesehinweise:

2. Vorwort

    a) der Arbeitsgruppe

    b) des Autors

3. Kurzfassung des Gruppenprozesses und der Ergebnisse

    a) Ausgangslage

    b) Zusammenfassung der Prozessschritte der Arbeitsgruppe

    c) Zu den Buchbesprechungen:

    d) Begründung unseres Vorgehens: Ist es wissenschaftlich?

    e) Resultat und Vorschlag an die KollegInnen

    f) Bedenken, Hoffnungen

Arbeit lesen

 

Autor: Ernst Juchli

MitarbeiterInnen: Jeannette Andermatt, Marga Moser, Monica Rümbeli, Bernhard Villiger, Jules Zwimpfer

Mai 1999

Bestelladresse: Jules Zwimpfer, Baumgartenstrasse 65, 5608 Stetten

 


Zwei Bücher von Dr. phil. Christa Ventling

Childhood Psychotherapy

The consequences of early childhood trauma are often severe and may extend into adulthood resulting in neurotic or even psychotic personality disorders. Separation from a parent at birth or soon afterwards and sexual and/or physical abuse are the traumata seen most often in young children. However, emotional unavailability of the person the child relates to or, on the other hand, overstimulation of a baby can also be disastrous. Treating children at an early age therefore becomes a prime issue in order to prevent more serious damage later on in life.
Presented here for the first time is an application of bioenergetic interventions modified to suit young children. The collection of contributions by experienced body-oriented psychotherapists, all in private practice, deals with pregnancy, birth and early childhood, providing insight into both preventive as well as healing aspects.
Psychotherapists, psychiatrists and psychologists treating adults, adolescents, and children will find here a new dimension to the classical treatment methods of childhood psychotherapy. Pediatricians and child guidance counselors should also find this volume inspirational.

 

Body Psychotherapy in Progressive and Chronic Disorders

Body-oriented psychotherapy recognises the continuity and deep connections between mind and body, psyche and soma. This concept is of key significance in the treatment of patients suffering from irreversible disorders like diabetes or infertility or from a progressive disease like multiple sclerosis, aids or cancer. Such a diagnosis is hard to accept. Body psychotherapists using special techniques can often achieve a deepened body consciousness in the patient leading to new insights and hence an altered state of mind. The papers presented here testify to the beneficial effects of the therapies and the improvement of the quality of life in spite of the irreversible somatic condition or the time left to live. Furthermore, the on-going process in the treating therapist is highlighted. Readers will appreciate the candid accounts of the therapists' concerns for their patients, their reflections on health, on the impending threat of death as well as on the spiritual aspects of dying.
Psychotherapists of all disciplines, psychiatrists, clinical psychologists, social workers, oncologists, neurologists, general practitioners as well as medical students will find this publication different, educational and inspiring.

   

A Bioenergetic Approach. 
Ventling CD (ed.);
Karger (2001), Basel.

weitere Informationen und Bestellung, PDF-Leaflet (175KB)

  An Untaught Subject.
Ventling CD (ed.); Karger (2002), Basel

weitere Informationen und Bestellung, PDF-Leaflet (1.8MB)


Handbuch der Körperpsychotherapie

Gustl Marlock und Halko Weiss (Hrsg.)

Mit Beiträgen von über 60 Autoren aus 12 Ländern

Kommentare zu diesem Buch:

Courtenay Young, Präsident der European Association of Body-Psychotherapy:
„Dies wird eines der defi nitivsten Bücher zur Körperpsychotherapie sein, die je verlegt wurden. Endlich haben wir ein Werk, das fast alle wichtigen Themen und Fragen unseres Feldes einschliesst, sowie beinahe alle seine herausragenden Vertreter. Die EABP und der Rest der Körperpsychotherapie-Welt hat lange auf dieses Buch gewartet, und es wird zweifellos zu dem Prozess beitragen, die Körperpsychotherapie als eine grosse und bedeutsame Strömung in Psychologie und Psychotherapie zu etablieren.“

Wolf Büntig, Direktor von ZIST, Pionier der Körpersychotherapie im deutschsprachigen Raum:
„Dieses Buch macht deutlich, wie sich über Jahrzehnte ein reicher klinischer Erfahrungsschatz in einer theoretisch fundierten und methodisch differenzierten Körperpsychotherapie niederschlägt und so Freuds Vorhersage, die Psychoanalyse würde eines Tages ihre somatische Verankerung erfahren, bestätigt.“

Dirk Revenstorf, Professor für Klinische Psychologie Universität Tübingen, Vorstand der Milton-Milton-Erickson-Gesellschaft:
„Der Reichtum und die Komplexität der Konzepte der KPT ist von den anerkannten Richtungen der Psychotherapie lange Zeit übersehen worden. Diese Buch zeigt erstmals das breite Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten der Körperpsychotherapie und leistet zur Vertiefung der Praxis und Theorie der Psychotherapie im Allgemeinen einen wichtigen Beitrag im richtigen Moment.“

Handbuch der Körpertherapie - Information und Bestellung

© CH-EABP

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